Am 15. Januar 1902 gründete Schornsteinfeger Ferdinand Haub das Dachdeckergeschäft mit Firmensitz in der Woogtalstrasse 1 ( am Alten Rathaus).

Im Juli 1907 wurde Sohn Ferdinand Haub, der spätere Seniorchef, geboren, der im Jahr 1932 als Dachdeckergeselle seine Meisterprüfung machte.

Mit dem Tode des Firmengründers 1933 übernahm dessen Sohn die Geschäftsführung des Betriebs. 

Anfang 1939 wurde er zur Grundausbildung durch die Wehrmacht eingezogen und mit Beginn des 2. Weltkrieges Soldat.

In den Kriegsjahren führte seine Frau Anni Haub zusammen mit dem Altgesellen Heinrich Zubrod das Geschäft weiter, was sicher nur unter großen Schwierigkeiten möglich war.

Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft am 06.08.1945 wurde außer in Königstein und der näheren Umgebung auch für die Deutsche Post und das Staatsbauamt in Frankfurt am Main viele Jahre gearbeitet. Daraus resultierte die Eröffnung einer Zweigniederlassung in der Neuen Rothofstr. 28 in Frankfurt im Jahr 1948.

Im Dezember 1946 wird Ferdinand Haub junior geboren.

Durch geschäftliche Verbindungen zum Staatsbauamt ergab sich die Möglichkeit zum Kauf des jetzigen Betriebsgrundstückes in der Wiesbadener Strasse mit einer Grundfläche von ca. 1860 qm. Erworben wurde das Gelände 1951 zum heute unvorstellbaren Preis von 50 Pfennig je Quadratmeter.

Auf dem unbebauten Grundstück entstand eine offene Halle in Holzbauweise mit Werkstatt.

Im Laufe der Jahre wurden Werkstatt und Halle mehrfach erweitert und umgebaut.

Mit dem Neubau eines Wohnhauses 1959/60 wurde die Verlegung des Firmensitzes in die Wiesbadener Strasse endgültig vollzogen.

Schnell wurden die überdachten Flächen zu klein.

Abhilfe brachte die Anmietung eines Scheunenteiles beim Nachbar, in der zum leichteren Be- und Entladen der Fahrzeuge eine Laderampe gebaut wurde.

1971 wurde die Firma in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt, Ferdinand Haub junior macht seinen Abschluß als Dach,-Wand- und Abdichtungstechniker mit anschließender Meisterprüfung in Mayen.

Im gleichen Jahr wird Erik Haub geboren.

Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die Industrie führt die Materialpalettierung ein. Schnell wird reagiert, das Lager in der Nachbarschaft  aufgegeben und ein Lager mit 200 qm Fläche in Kronberg angemietet. Ein Gabelstapler wird beschafft und Palettenregale aufgestellt.

Aus den Erfahrungen des Kronberger Lagers und mit Ablauf des Mietvertrages wird 1983 auf dem eigenen Firmengelände ein neues modernes Betriebsgebäude errichtet.

Im Jahr 1987 werden die ersten Arbeiten mit einer angemieteten Hub-Arbeitsbühne ausgeführt und somit das Betätigungsfeld erweitert.

1988 beginnt Erik Haub, mittlerweile die 4. Generation, seine Ausbildung zum Dachdecker.

Nach reiflichen Überlegungen wird 1990 der Fuhrpark mit dem Kauf einer Hub-Arbeitsbühne erweitert. Insgesamt entwickelt sich das „zweite Standbein“ mehr als zufriedenstellend.

Im hohen Alter von 85 Jahren verstirbt 1992 nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben Ferdinand Haub senior. Den Betrieb durch Höhen und Tiefen führend, hat er diesen durch seine handwerkliche Kompetenz, sein zukunftsorientiertes Handeln und vor allem durch seine Persönlichkeit entscheidend geprägt.

Ebenfalls an der Bundesfachschule des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen legt 1997 Erik Haub seine Prüfung als staatlich anerkannter Fachleiter für Dach-,Wand- und Abdichtungstechnik mit anschließender Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk ab.

1998 werden erste Überlegungen bezüglich einer Ersatzbeschaffung für die 1990 gekaufte Hub-, Arbeitsbühne und den 1974 angeschafften LKW mit Ladekran angestellt. Nach einem Jahr des Abwägens und Überlegens werden dann beide Fahrzeuge verkauft und durch einen neuen LKW mit größerem Ladekran, ausgestattet mit Arbeitskorb, Seilwinde und Zweischalengreifer, ersetzt.